Schöne Haut nach der Pille – mit der richtigen Ernährung

Ihr habt die Pille abgesetzt, aber nun ist Euer Gesicht übersät mit Unreinheiten? Überall sprießen Pickel? Dieser Zustand muss nicht sein. Mit der richtigen Ernährung könnt Ihr gegensteuern und Euer Hautbild verbessern. In diesem Post geht es um die Lebensmittel, die Eure Haut verschlechtern.

 Nachdem Ihr die Antibabypille abgesetzt hat, arbeitet Euer Körper wie verrückt. Auf einmal muss er wieder eigenständig Sexualhormone produzieren – und die künstlichen Hormonüberbleibsel der Pille müssen ausgeschieden werden. Doch das ist leichter gesagt, als getan.

Eure Organe – allen voran Eure Leber – arbeiten wie verrückt, um Euren Körper zu entgiften. Allerdings steht ihnen eine Überzahl an künstlichen Östrogenen gegenüber. Alles, was die Leber nicht schafft, wird über die Haut ausgeschieden. Pickel und im schlimmsten Fall sogar Haarausfall sind die Folge.

Deswegen ist es wichtig, als ersten Schritt Euren Körper bei der Entgiftung und Reinigung zu unterstützen. Wie das geht, habe ich hier schon einmal erklärt. Erst, wenn die Basis stimmt, könnt Ihr Euch mit der richtigen Hautpflege und der Ernährung um das Feintuning kümmern. Heute erkläre ich Euch, welche Lebensmittel Ihr für schöne Haut von Eurem Speiseplan streichen solltet.

Pickel nach der Pille – Diese Nahrungsmittel solltet Ihr meiden

Milchprodukte

Neben der Tatsache, dass uns Milchprodukte süchtig machen können und sowohl Kühen als auch Kälbern massives Leid zufügen, sind sie auch noch schlecht für unser Hautbild. Denn einige Betriebe setzen illegale Wachstumshormone ein, um die Milchproduktion ihrer Kühe noch stärker zu erhöhen. Diese Wachstumshormone wirken massiv auf unseren Körper ein und bringen unseren Hormonhaushalt komplett durcheinander.

Schöne Haut ohne Milch: Streicht Milchprodukte am besten ganz aus Eurer Ernährung - denn sie verursachen unreine Haut.
Schöne Haut ohne Milch: Streicht Milchprodukte am besten ganz aus Eurer Ernährung – denn sie verursachen unreine Haut.

Doch auch Milch ohne Wachstumshormone hat extrem erhöhte Östrogenwerte. Dies liegt daran, dass Kühe bereits während der Laktation (der Zeit, in der sie ihr Neugeborenes säugen könnten) durchwegs gleichzeitig schwanger sind. Das Problem: Während der Schwangerschaft sind Östrogen- und Estradiolspiegel erhöht sind. Das führt das dazu, dass im Verhältnis zu traditioneller Kuhhaltung, Milch heute erheblich höhere Hormonspiegel aufweist, als beispielsweise noch vor 100 Jahren. Auch diese „natürlichen“ Östrogene der Kuh schaden unserem Hormonhaushalt enorm.

Da die Milchkühe viel, viel Mehr Milch produzieren, als es die Natur eigentlich vorsieht, entzünden sich ihre Euter. Verschlimmert sich diese Entzündung – die sogenannte Mastitis – kann die Kuh nicht mehr gemolken werden. Daher muss sie Antibiotika erhalten. Rückstände davon finden sich auch in der Milch. Trinken wir diese, gelangen die Antibiotika auch in unseren Körper – und richten dort Schaden an. Denn das Medikament tötet alle Bakterien in unserem Magen-Darm-Trakt ab. So werden nicht nur schlechte Bakterien ausgelöscht, sondern auch die guten Bakterien, die uns eigentlich bei der Verdauung helfen sollen. Ein schlecht funktionierendes Microbiom ist die Folge. Aus diesem Grund lahmt auch unsere Entgiftung. Zu sehen an unserer schlechten, unreinen Haut.

Und das ist noch nicht alles. Mittlerweile hat ein schwedische Studie belegt, dass Milchprodukte im Körper chronische Entzündungen und oxidativen Stress hervorrufen. Lediglich bei fermentierten Milchprodukten konnten keine entzündlichen Prozesse festgestellt werden. Diese Entzündungen und der oxidative Stress spiegeln sich auch in einem schlechten Hautbild wider.

Wer seinen Hormonhaushalt ins Gleichgewicht bringen will, sollte daher unbedingt Milchprodukte von seinem Speiseplan streichen.

Erdnüsse

Achtet auf Eure Ernährung: Auch Erdnüsse können die Haut verschlechtern, da sie Entzündungen fördern.
Achtet auf Eure Ernährung: Auch Erdnüsse können die Haut verschlechtern, da sie Entzündungen fördern.

Erdnüsse enthalten Allergene. Diese müssen zwar nicht zwingend eine Allergie bei uns auslösen, jedoch fördern sie entzündliche Prozesse. Das kann sich auf unserer Haut widerspiegeln. Testet genau, wie Euer Körper auf Erdnüsse reagiert, bevor Ihr sie in Euren Speiseplan integriert.

Margarine, Sonnenblumen-, Maiskeim- und Distelöl

Diese Ölsorten sind zwar wunderbar, um bei hohen Temperaturen zu braten. Allerdings enthalten sie deutlich mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren. Omega-6-Fettsäuren enthalten die Botenstoffe Linolsäure und Ara­chidonsäure. Diese können Entzündungen fördern – die Botenstoffe in Omega-3-Fett­säuren wirken hingegen entzündungshemmend.

Durch ein Übermaß an Omega-6- werden Omega-3-Fettsäuren blockiert. Sie können sich so nicht mehr in die entzündungs­hemmende Wirkungs­form umwandeln. Dieses Ungleichgewicht kann bei Frauen mit Hormonproblemen entzündliche Prozesse fördern.

Ihr müsst das Öl deshalb nicht komplett von Eurem Speiseplan streichen. Wichtig ist nur das richtige Verhältnis. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt ein Verhältnis von Omega-6 und Omega-3 von maximal 4:1, besser noch 1:1. Das schafft Ihr, indem Ihr beispielsweise das Omega-6-reiche Sonnenblumenöl gegen Omega-3-reiches Rapsöl tauscht. Auch Leinöl, Hanföl und Walnussöl bescheren Eurem Körper viel Omega 3.

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