Langzeiteffekte der Pille: Unterdrückter Eisprung – schlecht für die Brüste

Die Antibabypille verhindert unseren Eisprung – und das schadet unserer Brust-Gesundheit. Wie – das erfahrt Ihr in diesem Teil der Serie über die schädlichen Langzeiteffekte der Pille. 

In meinem letzte Blogpost habe ich bereits erklärt, was man unter dem Eisprung, auch Ovulation genannt, versteht und wie er sich auf die Gesundheit unserer Knochen auswirkt. Aber nicht nur da hat die Ovulation ihre Finger im Spiel.

 

Hormone im Gleichgewicht für gesunde Brüste

Die Brust einer Frau verändert sich mit ihrem Östrogen- und Progesteron-Spiegel. Vielleicht ist Euch schon einmal aufgefallen, dass der BH kurz vor Euren Tagen enger sitzt? Oder es ist auf einmal unangenehm, wenn Eure Nippel berührt werden? Das ist ein völlig normaler Prozess, der zeigt, dass unsere Hormone intakt arbeiten. Wichtig ist dabei nur, dass sich Östrogen und Progesteron im Gleichgewicht befinden. Studien haben gezeigt, dass Estrogen das Wachstum der Brüste anregt, während es Progesteron wieder zurückgehen lässt. Wenn Eure Brüste das nächste Mal also wehtun oder riesig aussehen, wisst Ihr, dass Euer Östrogen fleißig seinen Job macht.

Aber auch Progesteron sollte es tun – denn es gleicht den Brustwachstum aus. Habt Ihr davon zu wenig im Körper, kann das Wachstum im schlimmsten Fall so massiv ansteigen, dass Krebszellen entstehen und Eurer Brustkrebsrisiko steigt. Vor allem Frauen, die an PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom) oder dauerhaft ausbleibenden Eisprung leiden (Anovulation), sollten ihre Werte zur Sicherheit einmal checken lassen.

 

Viele Pflanzen enthalten Progesteron

Um Progesteron zu stimulieren, muss man nicht unbedingt Hormone einnehmen. Denn es kommt sehr häufig in Pflanzen vor – etwa in der Yamswurzel, in der Mistel, in Fenchel oder Soja.

Auch Mönchspfeffer (Agnus Castus) kann helfen: Zum einen enthält er selbst Progesteron, zum anderen regt er die Bildung von ebendiesem Hormon im Körper an. Mit Maca lässt sich der Hormonhaushalt ebenfalls regulieren und man kann so einer Östrogen-Dominanz entgegenwirken.

 

Hormon-Chaos nach dem Absetzen der Pille

Bei Frauen, die die Pille nehmen, funktioniert das Zusammenspiel von Progesteron und Östrogen nur auf künstlicher Basis. Sie unterdrückt Eure Ovulation und verhindert so die natürliche Hormonbalance im Körper. Und selbst wenn Ihr die Pille endlich abgesetzt habt, stürzt Euer Körper erst einmal ins Chaos. Es dauert, bis sich die Hormone wieder in einem Gleichgewicht einpendeln.

Um Euren Körper dabei zu unterstützen, lohnt es sich ebenfalls mit pflanzlichen Heilmitteln zu unterstützen. Die oben genannten sind alle dafür geeignet, außerdem gibt es viele pflanzliche Tees, die darauf zielen, den Hormonhaushalt zu regulieren. Einen davon werde ich Euch demnächst vorstellen.

Das Fazit? Es ist unabdingbar, dass Eure Hormone im Gleichgewicht sind. Nur so bleibt Euer Körper auf Dauer gesund. Es lohnt sich wirklich, die Pille abzusetzen und die natürliche Balance so wieder herzustellen. 

 

Nun aber lasst mich gerne teilhaben! Wie ist es bei Euch? Habt Ihr nach dem Absetzen Probleme mit Eurem Eisprung und einer regelmäßigen Periode? Ich selbst litt nur kurz unter Unregelmäßigkeiten nach dem Absetzen – mit ein paar Monaten Unterstützung durch Mönchspfeffer habe ich das schnell wieder hinbekommen.

 

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