So bringt die Pille Dein Liebesleben durcheinander

In den meisten Beziehung ist es gang und gäbe: Die Frau schluckt jeden Tag die Pille, der Mann muss sich nicht um die Verhütung kümmern. Einfacher geht verantwortungsvoller Sex kaum – ohne Angst vor einem plötzlichen Babybauch. Doch was einst für die Frauen wirklich eine Befreiung darstellte, kontrolliert mittlerweile unser komplettes Liebesleben. Mit bedenklichen Folgen. 

Was sich jede Frau, die die Pille nimmt als Allererstes bewusst machen sollte: Diese künstlichen Hormone der Antibabypille unterdrücken jeden natürlichen Vorgang im weiblichen Zyklus! Hormone helfen uns dabei, mit unserer Außenwelt zu interagieren und kommunizieren. Sie entscheiden, wie wir andere Menschen wahrnehmen – und auch, wie sie uns wahrnehmen. Im Grunde wird fast jede Entscheidung in unserem Liebesleben hormongesteuert gefällt. Aber was passiert, wenn das keine natürliche Hormone sind, die unsere Entscheidungen beeinflussen – sondern künstliche?

Der Eingriff in unseren Hormonhaushalt bringt unsere natürlichen Mechanismen aus dem Gleichgewicht. Dies könnte erklären, warum heutzutage so viele Beziehungen scheitern.

Die Pille wirkt sich negativ auf Deine Partnerwahl aus

Sicherlich haben die meisten von Euch schon einmal den Spruch gehört, dass man seinen Partner gut riechen kann. Oder, dass wir unseren Partner sogar nach einer gewissen Duftnote auswählen, die perfekt in unser biologisches Profil passt. Eine Studie des Schweizer Biologen Claus Wedekind belegte diese Annahme. Eine Frau sucht einen Mann mit den Genen aus, die möglichst konträr zu ihren eigenen sind. Aber die Studie brachte noch ein anderes Ergebnis hervor: Wer die Antibabypille nimmt, wird vom Geruch der falschen Männer angezogen.

Frauen, die die Pille nehmen, finden Männer attraktiv, deren Gene den eigenen möglichst ähnlich sind. „Der Effekt der Pille überraschte mich sehr“, erklärte Dr. Wedekind laut New York Times in einem Interview.  Das uns Männer mit einem möglichst anderen Genprofil anziehen, hatte aber wichtige biologische Gründe: Es senkt die Gefahr von Fehlgeburten. Außerdem hilft es dabei, ein gesundes Baby zu bekommen. Zudem erhöht es unsere Chancen auf besseren Sex und eine glückliche Beziehung. Unter der Pille ist diese Hilfe bei der Partnerwahl jedoch ausgeschaltet. Wir gefährden so die Gesundheit unseres Nachwuchs. Und die Chancen auf ein glückliches Liebesleben mit dem Mann an unserer Seite.

Foto: Pixabay.
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Du wirkst weniger anziehend auf Männer

Frauen wirken auf Männer besonders um den Eisprung betörender (Dr. Med. Yael Adler (2016): Hautnah, S. 241). Das liegt daran, dass Frauen zu diesem Zeitpunkt eine Mixtur aus Säuren und Flüssigkeiten namens Copuline ausschütten, die einen besonderen, anziehenden Duft haben und so die männliche Wahrnehmung beeinflussen. So zeigen Studien, dass Männer Frauen, die Copuline produzieren und ausstoßen, besonders attraktiv finden. Deshalb werden Copuline häufig auch als weibliche Pheromone bezeichnet.

Wer aber die Pille nimmt, hat keinen Eisprung und produziert somit auch keine Copuline. Weitergehende Studien zeigen, dass der Copulin-Mangel sich negativ auswirkt: So finden Männer Frauen ohne Antibabypille und mit einem natürliche Zyklus deutlich attraktiver als Frauen, die die Pille einnehmen und keinen normalen Zyklus mehr haben. Es ist also vielleicht nur die Pille, die Dich daran hindert, das Herz Deines Traummannes zu gewinnen.

Das böse Erwachen für Dein Liebesleben kommt

Wenn Du Deinen Partner unter dem Einfluss der Pille kennen- und lieben lernst, könnte es sein, dass mit dem Absetzen auf einmal alles anders ist: Dein Partner gefällt Dir plötzlich nicht mehr. Denn nun sagt Dir Dein wieder anlaufender Hormonhaushalt, dass dieser Mensch überhaupt nicht zu Deinem Genprofil passt. Das Time Magazine berichtet von einer Studie zu diesem Thema: In fast allen Fällen fand die Frau ihren Partner nach dem Absetzen der Pille unattraktiv – es sei denn, der Mann war außergewöhnlich gutaussehend.

Das unterstreichen auch Ergebnisse einer anderen Studie: So suchten sich Frauen unter dem Einfluss der Antibabypille eher Männer mit weiblicheren Zügen aus, während pillenfreie Frauen männlichere Typen wählten. Das erklärt plötzliche Paar-Probleme nach dem Absetzen der Pille.

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