Bärlauch-Grünkern-Pfannkuchen mit Rührtofu und Spinatsalat in Sesamcreme

Ich liebe den Frühling – nicht nur, weil er Schneeflocken gegen Sonne tauscht und alles erblühen lässt, sondern auch, weil er kulinarische Köstlichkeiten für kurze Zeit mit sich bringt. Um einen von diesen Schätzen geht es heute: den Bärlauch – und zwar in Form eines veganen Bärlauch-Grünkern-Pfannkuchen.

Da ich noch keine gute Pflückstelle gefunden habe und auch in meinem Garten bis vor kurzem noch kein Bärlauch wuchs (mittlerweile hat sich das dank der Mama meines Liebsten geändert 🙂 ), brachte mir meine liebe Kollegin den Bärlauch für dieses Experiment mit.

Ich habe bereits erwähnt, dass ich kein Fan von Süßspeisen bin. Im Grunde darf auch mein Frühstück gerne deftig sein (besonders, wenn die Nacht zuvor recht kurz war…). Deshalb wollte ich einen deftigen Pfannkuchen aus Bärlauch und dem Grünkern kreieren, der schon lange in meinem Vorratsregal verwaist. Damit es auch nach Frühstück schmeckt, kommt Rührtofu hinzu und ein frischer Salat aus Babyspinat mit Tahini. So hat man gleich ein sehr nährstoffreiches Rundum-Sorglos-Paket für den Start in den Tag

Zutaten (für 2 Personen) :

Für die Bärlauch-Grünkern-Pfannkuchen

  • 90 g ungekochter Grünkern
  • 20 g frischer Bärlauch, in Streifen geschnitten
  • 1 Veg Egg mit 30 ml Wasser (ersetzbar durch 1 EL Sojamehl und 3 EL Wasser)
  • 50 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 Schalotten, gehackt
  • 1/2 TL Meersalz
  • 4 EL Wasser
  • 1-2 EL Kokosöl

Für das Rührtofu

  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 100 g Räuchertofu, in kleine Stückchen geschnitten
  • 200 g Tofu, mit der Gabel in Brösel zerdrückt
  • 150 g Seidentofu
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Kala Namak
  • 2-3 EL Kokosöl

Für den Spinatsalat

  • 300 g Babyspinat, gewaschen
  • 1 EL Tahina
  • 3 EL Mandelmus
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 EL Hefeflocken

Als Erstes wascht Ihr den Grünkern in einem Sieb, danach bringt Ihr ihn zusammen mit 250 ml Wasser und etwas Salz in einem Topf zum Kochen. Reduziert daraufhin die Temperatur und lasst das Ganze abgedeckt etwa 20 bis 30 Minuten köcheln, bis der Grünkern weich ist. Bei Bedarf könnt Ihr noch mehr Wasser nachgießen.

Dann könnt Ihr den gegarten Grünkern in einer großen Schüssel mit dem Bärlauch, den Schalotten, dem Salz, dem Veg Egg (bzw. Sojamehl und Wasser), dem Wasser und dem Mehl verrühren. Püriert die Masse grob mit einem Pürierstab, so dass ein klebriger Teig entsteht. Formt daraus kleine Küchlein mit den Händen und bratet sie in einer Pfanne mit heißem Kokosöl goldbraun.

Währenddessen könnt Ihr für das Rührtofu die gehackten Zwiebeln in einer anderen Pfanne mit Kokosöl 3 Minuten anbraten. Gebt die Räuchertofu-Stückchen hinzu und lasst sie 5 Minuten braten, bis sie sich bräunen. Danach schiebt Ihr sie an den Rand der Pfanne, gebt frisches Öl hinein und bratet den zerdrückten Naturtofu 5 Minuten lang an. Würzt das Rührtofu mit Kala Namak und Kurkuma. Nun könnt Ihr den Seidentofu darübergeben, leicht mit der Gabel zerdrücken und unterühren. Schließlich rührt Ihr auch den Räuchertofu und die Zwiebeln unter. Zuletzt schmeckt Ihr das Rührtofu mit Salz und Pfeffer ab.

Für den Salat verrührt Ihr Tahina, Mandelmus, Apfelessig und Hefeflocken miteinander und träufelt sie über den Spinat. Wem das Dressing zu dickflüssig ist, der kann es mit etwas Wasser nach Belieben strecken.

Nun drapiert Ihr den Salat auf einem Teller, legt darauf einen Bärlauch-Grünkern-Pfannkuchen und garniert alles mit dem  Rührtofu. Dazu passt etwas frischer Schnittlauch. Buon appetito!

Hat Euch das Rezept für den Bärlauch-Grünkern-Pfannkuchen mit Rührtofe denn geschmeckt? Erzählt mir in den Kommentaren doch davon!

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